Six Sigma

Six-Sigma ist die amerikanische Antwort auf das japanische KVP. Während KVP für die vielen kleinen Probleme der Mitarbeiter in ihren Arbeitsabläufen konzipiert wurde, fokussiert Six-Sigma auf Prozessthemen, die vom Management als wichtig und dringlich eingestuft wurden. Diese Themen werden als Projekte in einer klaren Rollenteilung bearbeitet: Fachpromotoren mit Six-Sigma Methodenkenntnis - Black-Belts und Green-Belts - führen die Projekte durch. Die Machtpromotoren des Managements, die Sponsoren/ Champions/ Paten stellen die notwendigen Ressourcen bereit und entscheiden über die Umsetzung.
Der methodische Rahmen der six-sigma Aktivitäten wird durch den DMAIC-Circle beschrieben. Er bietet, ähnlich dem PDCA-Zyklus des KVP, einen chrono-logischen Leitfaden zu Auswahl und Einsatz von Werkzeugen. Besonders die statistischen Verfahren dieser Six-Sigma-roadmap stellen jedoch höhere Anforderungen an den Fachpromotor als es bei KVP der Fall ist. Dafür erlaubt Six-Sigma sehr gezielt an Einflussgrößen auch in komplexen und intransparenten Prozessen zu „drehen“, um Ergebnisgrößen wie Qualität, Kosten, Zeit und Produktivität zu verbessern. 


DMAIC-Circle
Zu jedem Schritt des DMAIC-Circles bietet six-sigma einen Pool mit z.T wissenschaftlichen Werkzeugen, die in der six-sigma-roadmap chrono-logisch angeordnet sind. Diese Werkzeugkiste ist offen, denn einerseits muss nicht zwangsläufig jedes Werkzeug auch tatsächlich eingesetzt werden. Andererseits wird Six-Sigma durch permanent durch weitere nützliche Tools ergänzt. 


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